Tag der Regionen in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen
Das Leitthema 2012 |
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KLIMA-WECHSEL
wirtschaftlich - sozial - kulturell |
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Tag der Regionen in den Bundesländern Bremen und Niedersachsen
Das Leitthema 2012
KLIMA-WECHSEL
wirtschaftlich - sozial - kulturell
Im 11. Kampagnenjahr laden wir inNiedersachsen und Bremen zur Beteiligung miteinem Leitmotiv ein, auf das - von den Veranstaltungs-Partnerund Leser-/innen der TDR-Medienausgewählt - die meisten Stimmen entfielen.
Der besondere Akzent
2012:
KLIMA-WECHSEL
Gedankenzu den inhaltlichen Zusammenhängen und zu den möglichen inhaltlichen Veranstaltungsakzenten.
Ja, das Klima
und damit
das Wetter (wie umgekehrt) verändert sich
weltweit wie eben auch lokal
und ist
enorm spürbar
. Das ist eine Tatsache. Dies macht viele Menschen inzwischen sehr nachdenklich. Viele Tiere und Pflanzen sind „erschrocken", andere „freuen" sich.
Lokal und regional gibt es eine große Vielfalt von Akteuren, die speziell aus diesem Anlass handeln. Ob Unternehmen, Einrichtungen, Kommunen,Vereine, Initiativen und eben viele Menschen im Privaten, es gibt viele GUTE BEISPIELE, die den Klimawechsel nutzen, aber auch, sich ihm entgegenstellen. Umwelt- und Naturschutz ist heute wichtiger denn je. Lokale wie regionale Widersprüche
brauchen einen bürger/-innen- und damit auch wirtschaftnahen Austausch.
Soziale und kulturelle Entwicklungen - aufgrund der Klimaveränderungen -sind hier nicht nur Folge sondern auch Motor der notwendigen und unausweichlichen Veränderungen unseres aktuellen Lebensstils und der darin eingewoben Wirtschaftsreformen.
Der soziale Blick:
Ja, unser Lebensalltag, die Zeit wird immer schnelllebiger. Fast jährlich gibt es neue Erkenntnisse und damit neue Möglichkeiten zu arbeiten, Geld zu verdienen, sich das Privatleben zu organisieren. Ganz viele Menschen profitieren davon leider nicht. Beispiele:Beschäftigungsverhältnisse werden kurzlebiger. Noch klassische Familienstrukturen lösen sich zunehmendauf. Mehr und mehr Menschen sind auf sich allein gestellt. Gewohntes / vertrautes Nachbarschafts-Leben kommt abhanden.
Das soziale Klima ist aktuell immer größeren Spannungen ausgesetzt.
Damit verbundene Gefahren und Chancen liegen dicht beieinander. Auf der Suche nach einem neuen Miteinander und Füreinander entstehen Selbsthilfegruppen, Bürgerbewegungen, Genossenschaften, ... , die vor Ort neue Nähe schaffen bzw.das "Alte" neu gestalten.
Der kulturelle Blick
Ja, die kulturelle Vielfalt in der Nähe wird gesucht. Sie wird immer mehr von Laien selbst gestaltet. Die meisten Menschen freuen sich auf Musik, Tanz, Kunsthandwerk und mehr in der Nähe. Das selbst Tun trägt. Das „herum"-Experimentieren bringt Abwechslung und der öffentliche Auftritt mit den eigenen Werken führt zur Attraktivitätssteigerung auch für andere Menschenim eigenen Lebensraum bei. Die Neugier auf neue Kulturformen - auch Experimente fernab der „ausgetretenen Pfade" - ist groß. Die Begeisterung zur Teilnahme und Teilhabe an den Entwicklungen und Erfolgen in den Freizeit- Kultur- und damit selbstbestimmten Erlebnisfeldern nimmt „auf dem Dorf" ebenso zu wie in abgelegeneren Stadtquartieren.
Doch die Eingliederung von neuen Nachbarn aus nahen oder ferneren Regionen, die Offenheit für kulturelle Vielfalt im Alltag gestaltet sich oft ( immer mal wieder) schwierig. Kulturakteure tragen mit ihren Kulturangeboten immer wieder zum passiven wie aktiven sozialen und kulturellen Klimawechsel bei.
Der Wirtschaftsblick
*Ja, für die kleinst-und mittelständische Wirtschaft, gerade in den kleinen Lebensräumen, fernab der großen Industriezentren und Metropolen, schafft der Wechsel zu einem weiterentwickelten Verständnis für die Abläufe des Naturklimas neue handwerkliche Produktions- und Dienstleistungsaufgaben. Erneuerbare Energien im dezentralen Einsatz, Haussanierungen und Hausneubau mit Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen, Restauration und damit Erhaltung alter Gebäudesubstanz, handwerkliche Leistungen gegen schnelle Wegwerfmentalitäten und vieles mehr schaffen neue Werte von dem nicht nur das Naturklima profitiert sondern auch das soziale Klima in nachbarschaftlicher Nähe.
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Ihre
/ Deine Beteiligung am TAG DER REGIONEN ist gewünscht !
DerTag der Regionen ist ein offenes Veranstalter/-innen - Netzwerk.
Der Fokus soll(te) bei den Veranstaltungenauf folgenden Gesichtspunkten
liegen:
- das Herausstellen der lokalen und regionalen Attraktivität fürEinheimische und Gäste.
- dieDarstellung und Diskussion lokalerEntwicklungs- und Diskussionsprozesse
Veranstaltungsbeispieleund "Schauplätze" :
Tage der offenen Tür * Bildungsangebote * Genussangebote in Cafes, Restaurants und natürlich bei den Festen* Lesungen * kulturelle Inszenierungen * geführte Fahrrad-, Fuß- und Wasser-Wanderungen als Entdeckertouren * Geschichtswerkstätten.
-das faire Miteinander - lokal - regional und international, herausstellen
-Die Wertschätzung der KURZEN WEGE und die Erhaltung und Nutzung biodiverser Vielfalt vor der „eigenen Haustür" betonen.
Mehr Beispiele aus den letzten Jahren:
http://www.tdr-nds.de/mnu3/3/aktionen.htm
BeimTag der Regionen heißt es immer:
LOKALund REGIONAL = ERSTE WAHL
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Partnerschaften
Es gibt in zeitlicher wie inhaltlicher Nähe
einige weitere landes- und bundesweite Veranstalternetzwerke mit eigenen Aktionswochen.
Wirmachen darauf hier besonders gerne aufmerksam.
Beispiele:
- Woche des bürgerschaftlichen Engagements vom 24
.9.-03.10.2012
www.engagement-macht-stark.de Im Mittelpunkt bisher der soziale Bereich
- Aktionstage
Bildung für nachhaltige Entwicklung 21.9.- 30.9.2012
www.bne-aktionstage.de
Alles mit Blick auf ökologische und soziale Nachhaltigkeit.
-Faire Woche - Ende September 2012
http://www.faire-woche.de/
Mit dem Akzent auf faires Wirtschaften und Handeln
-Aktionstage ökologischer Landbau - von Mai bis Oktober 2012
http://www.aktionstage-oekolandbau.de/
.. von der Produktion bis zur Vermarktung
Alle setzen einen eigenen Akzent und stellen eigene
Werte
in den Mittelpunkt. Als Zeichen des
lokalen
und
regionalen Miteinander können - wenn es passt - Veranstaltungs-Bewerbungen auf mehreren Veranstalter-Homepages vorgenommen werden.
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